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Motor- und Getriebedrehzahlsensoren

Motordrehzahl- und Positionssensoren für Motorenmanagement

Für das Motorenmanagement liefern Drehzahl- und Positionssensoren Informationen über die exakte Position der Kurbel- bzw. Nockenwelle.

Diese Informationen sind die Grundlage für die moderne Motorsteuerung zur Regelung von Zünd- und Einspritzzeiten sowie der Frischgas- und Abgasregulierung. Sie sichern damit neben der Einhaltung von gesetzlichen Abgaswerten eine Optimierung der Motorleistung, eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie eine verbesserte Laufruhe.

Moderne Drehzahl- bzw. Positionssensoren müssen hierbei den steigenden Anforderung bezüglich der schnellen Motorsynchronisation bzw. dem schnellen, optimierten Starten (Stop-&-Start) gerecht werden.

Die wesentlichen Eigenschaften, die den Motordrehzahl- und Positionssensoren zukommen, sind: 

  • Bestimmung der Drehgeschwindigkeit des Motors (Geschwindigkeit des Geberrades)
  • Bestimmung der genauen Position der Kurbelwelle / Nockenwelle = Kolbenposition (elektronisches Abbild der Geberradposition)

Die wesentlichen Funktionen moderner Motordrehzahl- bzw. Positionssensoren sind:

  • „True Power on“ (Nockenwelle) bzw. „Richtungserkennung“ (Kurbelwelle)
  • Axial- oder radiales Lesen
  • Verwendung von „self-learning“ IC („optimieren“ der Signalpräzision über das „adaptive“ Auslesen des Geberradprofils)
  • Sehr hohe Präzision (± 1° typical) und Zuverlässigkeit des Signals (Wiederholgenauigkeit)
  • Hohe Temperaturfestigkeit (-40 bis +150°C) / Vibrationsfestigkeit

Getriebedrehzahlsensoren

Getriebedrehzahlsensoren erfassen die Fahrzeuggeschwindigkeit über das manuelle Getriebe, die dem Fahrer über das Armaturenbrett zur Verfügung gestellt wird.

In einem weiteren Anwendungsfall dienen Getriebesensoren der Steuerung von Automatikgetrieben (je nach Art: stufen-automatisiertes Getriebe, stufenloses Getriebe, Doppel-Kupplungsgetriebe oder automatisiertes, manuelles Getriebe). Hierbei wird die Geschwindigkeit am Getriebeeingang (Motorausgang), am Getriebeausgang und innerhalb des Getriebes erfasst.

Diese Geschwindigkeitsinformationen werden für die Managementfunktion der Getriebesteuereinheit selbst benötigt.